PresseEcho: Michelstädter Weinbrunnenfest mit so viel Umsatz wie nie

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Der stellvertretende Vorsitzende des Gewerbevereins Heinz-Peter Aulbach hat nun im Fachausschuss für Kultur, Tourismus und Märkte über die Veranstaltungen des Jahres gesprochen.

MICHELSTADT.com  - Der stellvertretende Vorsitzende des Gewerbevereins Heinz-Peter Aulbach hat im Fachausschuss für Kultur, Tourismus und Märkte über die Veranstaltungen dieses Jahres gesprochen.
So hat das Weinbrunnenfest, das am ersten Oktober-Wochenende zusammen mit der Kirchweih ausgerichtet wird, den Ausführungen nach mit 10 000 Euro noch nie so viel Umsatz gehabt wie in diesem Jahr.
Darüber hinaus hat sich der Gewerbeverein damit beschäftigt, die Anstellung eines Gewerbemanagers vorzubereiten. Dieser soll sich um das Problem des Ladenleerstands kümmern. Die Stadt übernehme den Löwenanteil an der Finanzierung der Personalkosten, so Aulbach. Aufgegriffen werde das Thema wieder, sobald in zwei Wochen bei den anstehenden Vorstandswahlen wieder die vakante Position eines Vorsitzenden besetzt werde.
Mit schwarzer Folie verhängte Schaufenster und Trauerkerzen in den Straßen anstelle von kauffreudigen Kunden, die am verkaufsoffenen Sonntag die Läden der Innenstadt aufsuchen: Auch die Absage der Landpartie, im April per Klageandrohung durch die „Allianz für den freien Sonntag“ erzwungen, war Teil des Jahresrückblicks des Gewerbevereins.
Den Blick auf das zuletzt Erreichte und einen Ausblick auf Künftiges warf auch Museumsgestalter Walter Dehnert aus Wiesbaden, der über den Sachstand zur Umgestaltung des früheren Odenwald- und Spielzeugmuseums in ein Stadtmuseum berichtete. Die Restarbeiten im neuen Multifunktionsraum im ersten Obergeschoss des Speicherbaus der Kellerei werden laut ihm noch in diesem Monat vorgenommen. Aufgewertet werde der Raum durch sieben Scheinwerfer, eine Bühne mit Audiotechnik, LED-Leuchten und 100 neue, stapelbare Stühle sowie 20 Tische. Nächstes Jahr sollen sich die Handwerker daranmachen, den Raum gegenüber herzurichten. Dort sollen bedeutende Persönlichkeiten der Stadt präsentiert werden. Hierfür musste das frühere Biedermeierzimmer weichen.
Auch Kulturamtsleiter Heinz Seitz zog eine Bilanz des zu Ende gehenden Jahres. Ihren geschäftlichen Erfolg bewerteten 88 Schausteller und Händler des Bienenmarkts als gut, 34 mit sehr gut und zehn waren weniger zufrieden damit gewesen. Bei der Musiknacht lag mit 1029 Besuchern die Resonanz über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Rund 600 Besucher böten eine gute Ausgangslage, die zum ersten Mal in städtischer Regie ausgerichtete Textilmesse „Stich um Stich“ fortzuführen, so Seitz.
Mit gut 9400 Gästen, die mindestens eine Nacht in der Stadt gebucht hatten, und 7250 Teilnehmern an gut 400 organisierten Führungen (Zahlen zum 30. September) könne von einem guten Jahresverlauf gesprochen werden, fügte der Kulturamtsleiter hinzu. Erfahrungsgemäß werde das vierte Quartal wieder am stärksten zu Buche schlagen, nicht zuletzt dank des Weihnachtsmarkts. Die Werte aus 2017 mit 14 200 Besuchern und fast 12 800 Teilnehmern an 720 Führungen seien durchaus wieder zu erzielen.

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