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Montag, 6. August 2018

Erbach: Unsittlich berührt Polizei sucht Zeugen nach sexuellen Übergriff auf 12-jähriges Mädchen

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06.08.2018 – 10:59 www.facebook.com/groups/erbacher

www.64711.de Erbach (ots) - Für den Fortgang der weiteren Ermittlungen sucht die Kriminalpolizei (K 10) in Erbach Zeugen, die Hinweise auf einen Mann geben können, der am 30. Juli gegen 19.30 Uhr in der Sylvester-Stockh-Straße einer 12-Jährigen unsittlich in den Schritt gegriffen hat.

Zum Vorfallszeitpunkt lief das Mädchen mit einer Freundin auf dem Gehweg in Richtung Wiesenmarktgelände. Ein entgegenkommender Mann griff beim Vorbeigehen ungeniert dem Mädchen und im Anschluss sich selbst in den Schritt und lief grinsend weiter.

Der 1,60 Meter große kräftige Mann hat ein osteuropäisches Aussehen und ist äußerlich ungepflegt. Er hat ungepflegte schlechte Zähne und einen auffallenden goldenen Eckzahn im Oberkiefer. Der Gesuchte ist zwischen 40 und 50 Jahre alt und trug zum Vorfallszeitpunkt schwarze halblange Hosen, ein dunkles T-Shirt mit einem weiß-orangenem Logo, das über den Bauch hochgekrempelt war sowie Flipflops.

Wer Hinweise zu dem Mann geben kann, wendet sich bitte unter der 06062 / 9530 an die Kriminalbeamten.

Mittwoch, 9. Mai 2018

Verbot des Verkaufsoffenen Sonntags soll Ansporn sein für Ausrichtung künftiger Märkte in Michelstadt

WWW.64720.DE Presse-Echo► Verbot des Verkaufsoffenen Sonntags soll Ansporn sein für Ausrichtung künftiger Märkte in www.Michelstadt.com:



Von Manfred Giebenhain

MICHELSTADT - Gut zwei Wochen sind verstrichen, als Michelstadt auf ungewöhnliche Weise bundesweit und sogar in einer Schweizer Zeitung auf sich aufmerksam gemacht hat. Die Protestaktion des Gewerbevereins, mit Schwarz verhängten Schaufenstern gegen ein gerichtlich angeordnetes Öffnungsverbot am „Landpartie“-Sonntag zu reagieren, beschäftigte am Donnerstag auch den Ausschuss für Kultur, Tourismus und Märkte.

Etliche Einzelhändler der Stadt hatten in den Zuschauerreihen Platz genommen. In ihrem Sinne durfte Vorstandsmitglied Heinz-Peter Aulbach die Ereignisse im Vorfeld des 22. April und an dem „schwarzen Sonntag“ selbst Revue passieren lassen. Wie berichtet, sollte damit „ein Zeichen gesetzt werden gegen den schleichenden Niedergang“, so Aulbach, wenn dem Einzelhandel wichtige Möglichkeiten entzogen werden, sein Leistungsspektrum einem breiten Publikum präsentieren zu können.

60 bis 70 Prozent der arbeitenden Bevölkerung pendle in die größeren Städte, begründete er seine These. Auf der einen Seite der ausbleibende Umsatz eines verkaufsoffenen Sonntags; auf der anderen werde dem Einzelhandel eine wichtige Gelegenheit genommen, ortsansässige Kunden anzusprechen, die zu üblichen Ladenöffnungszeiten woanders unterwegs seien. Das Verbot habe den Nerv getroffen, den „Werbeeffekt“, fokussierte Aulbach den Blick auf das Stadtbild.

Wie Solches sich entwickeln könnte, stand im Mittelpunkt der als gelungen empfundenen Protestaktion. Bürgermeister Stephan Kelbert forderte dazu auf, die geltende Gesetzeslage anzuerkennen und ideenreich daran zu arbeiten, die weiteren vorgesehenen Sonntagsgeschäfte danach auszurichten.

Wie es laufen kann, zeigte sich anhand der Rückschau auf den ersten in städtischer Regie ausgerichteten Ostereiermarkt. Laut Kulturamtsleiter Heinz Seitz fiel die Bilanz in finanzieller Sicht wie qualitativ zufrieden aus. Über 2800 zahlende Besucher und Standgebühren haben auf der Einnahmenseite knapp 12 300 Euro eingespielt. Kosten für Werbung und Leistungen des städtischen Bauhofs gegengerechnet, haben in der Summe zu einem Überschuss von etwa 6600 Euro geführt. Alle 35 Aussteller und etliche mehr hätten ihr Interesse an der Folgeveranstaltung im nächsten Jahr bereits angekündigt, rundete Seitz seinen Bericht ab. Ausschussvorsitzender Franz Röchner (CDU) ergänzte: „Ich habe nur positive Rückmeldungen vernommen.“

Auf seine Initiative hin, kamen auch zwei noch nicht abgearbeitete Themen zur Sprache: Die maroden Wehrgänge entlang der Reste der Stadtmauer und die Beschilderung an den Stadteingängen. Im laufenden Jahr sei die Ausbesserung des Wehrgangs auf der Höhe des Wehrmann-Hauses an der Reihe, antwortete das Stadtoberhaupt; im kommenden Jahr die Passage am Thierberg-Haus.

Und die Stadtbeschilderung sei zurückgestellt worden. Begründung: Das angestrebte Zertifikat „Citta slow“ sei bei Bewilligung aufzunehmen.

Sachstände wurden ferner ausgetauscht zu den Themen Beschäftigung eines Citymanagers in Trägerschaft des Gewerbevereins und Diskussionsstand der ins Leben gerufenen Innenstadt-Kommission. Dieser bescheinigte Kelbert, die Belebung der Altstadt im Blick zu haben.
...mehr dazu → https://nyc.de/2FZZtqP

Montag, 23. April 2018

Jessica Schwarz unterstützt Protest in ihrer Heimat Michelstadt | FR.de

Jessica Schwarz unterstützt Protest in ihrer Heimatstadt | FR.de:

Jessica Schwarz vor einem schwarz verhängten Ladenschaufenster. Foto: Frank Rumpenhorst

Schauspielerin Jessica Schwarz (40) hat Verständnis für die „Traueraktion“ ihrer Heimatstadt Michelstadt gegen den ausgefallenen verkaufsoffenen Sonntag. „Das hat eine starke Wirkung“, sagte Schwarz der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag nach ihrer Ankunft aus Wien und einer Rundfahrt durch die Odenwald-Stadt. Rund 100 Geschäfte und Gastronomen hatten aus Protest Schaufenster schwarz verhüllt und schwarze Tischdecken aufgelegt. Sie hoffe, „die Leute verstehen das als guten Aufbruch, sich noch einmal darüber Gedanken zu machen“.

Michelstadt hatte den verkaufsoffenen Sonntag und eine damit verbundene Fahrzeugschau „Landpartie“ zum ersten Mal seit 2011 abgesagt. Der Grund: die von Gewerkschaften, Kirchen und Sozialverbänden getragene „Allianz für den freien Sonntag“ hatte dagegen geklagt und gute Chancen, Recht zu bekommen.

„Leute werden für mehrere Tausend Euro beauftragt, Innenstädte zu beleben und attraktiver zu machen“, sagte Schwarz. Da sei es „fatal so eine Möglichkeit eines verkaufsoffenen Sonntags den Leuten wegzunehmen“. Der Einzelhandel müsse sich - ähnlich wie Kinos - viel einfallen lassen, um Leute in die Geschäfte zu bringen.

Schwarz ist gerne in ihrer Heimatstadt. „Ich freue mich auf ein Kochkäse-Brot oder Käse-Spätzle“, sagte sie direkt nach ihrer Ankunft. „Ich tingle zwischen Berlin, Wien und Michelstadt.“
Mehr dazu ► https://nyc.de/2vBgveV